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Über mein Weihnachtsfest habe ich einen Zeitungsartikel für die Wasserburger Zeitung geschrieben.
Tipp: Durch Doppelklick auf die Bilder bekommt ihr sie größer!
Die kreative Überschrift hat sich die Zeitung ausgedacht.
Die beiden folgenden Bilder zeigen mich mit Simon bzw. meinen Mitbewohnern in der WG.
Mittlerweile bin ich auch gut ins neue Jahr gekommen, wobei hier in China der Jahreswechsel erst am 14.02.2010 gefeiert wird. Dann beginnt das Jahr des Tigers. Ich habe schon Pläne geschmiedet, weil ich das sogenannte “spring festival” mit meinem Freund Hang bei seiner Familie in Wenzhou verbringen will.
Liebe Grüße und für euch alles Gute für 2010!
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Was bei einem Aufenthalt in Beijing natürlich auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Ausflug zur großen Mauer. Zusammen mit einigen Schülern machte ich mich also auf den Weg zu dem wohl schönsten Abschnitt der großen Mauer, nach Mutianyu. Konkret hieß das für mich also um halb sechs in der früh aufstehen, frühstücken, Rucksack packen um um sieben Uhr am vereinbarten Treffpunkt zu sein.
Nach einigen Stunden Busfahrt hatten wir dann endlich unser Ziel erreicht und die große Mauer erstreckte sich vor unseren Augen durch die bewaldeten Berge und Hügel.
Dann wurden die Kameras ausgepackt und tausende von Fotos von der Umgebung und auch von uns in allen möglichen Posen gemacht (die klassische chinesische Fotopose ist das Victoryzeichen, bei jedem Anlass die richtige Wahl).
Richtig schön wurde es dann aber, als wir die restaurierten Mauerabschnitte verlassen haben und uns selbstständig auf den Weg entlang der alten Mauerreste gemacht haben.
Bei goldenem Sonnenschein ging es dann durch die grüne Natur und entlang an den ca. 500 Jahre alten Mauerresten mit anschließendem Picknick auf einem alten Wachturm.
Also wirklich ein richtig schöner Tagesausflug um der ganzen Großstadthektik Beijings mit dem ganzen Verkehr, Abgasen und Menschenströmen zu entkommen. Ein Ausflug, an den ich mich auch in Zukunft vor allem an den grauen kalten Wintertagen gerne zurück erinnern werde.
Grüße aus Beijing.
Und so ist der Artikel in der Wasserburger Zeitung am 18.11.09 erschienen:
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Es sind schon mehr als vier Wochen vergangen, seitdem ich hier in Peking angekommen bin. Es ist schon erstaunlich, wie schnell hier die Zeit vergeht. Ich fühle mich zwar noch recht neu hier, aber eine gewisse Vertrautheit macht sich schon langsam bemerkbar.
Mittlerweile hat für mich auch schon der Arbeitsalltag im Kulturaustauschzentrum begonnen. Hier werden vor allem chinesische Studenten und Studentinnen als Aupairs nach Deutschland vermittelt und auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereitet. Teil der Vorbereitung ist Deutschunterricht, der auch von Studenten besucht wird, die ihr Studium oder zumindest ihren Master in Deutschland machen möchten.
Ich unterrichte zur Zeit die Fortgeschrittenen-Klasse (A2-Niveau) und zwar zweimal pro Woche jeweils vier Stunden. Die Klassen hier sind alle wunderbar klein (ich habe nur sieben Schüler in meiner Klasse) und die Schüler sind alle hochmotiviert Deutsch zu lernen, was mir als Lehrerneuling die ganze Sache doch sehr erleichtert.
Letzte Woche gab es außerdem noch ein Aupair-Seminar bei dem ich einen Vortrag über den Straßenverkehr in Deutschland gehalten habe. Hauptthema waren vor allem die Unterschiede zu China, da hier im chinesischen Straßenverkehr Vorfahrt, Zebrastreifen und ähnliches nicht ganz so wichtig genommen werden.
Außerdem durfte ich den angehenden Aupairs noch zeigen wie man ein Hemd bügelt, was für mich keine allzu leichte Aufgabe war.
Die Schüler und Schülerinnen sind fast alle älter als ich, da die meisten von ihnen schon mit dem Studieren angefangen haben, manche von ihnen sind sogar schon verheiratet. Man sieht es ihnen allerdings kaum an und in Deutschland würden die meisten von ihnen als Schüler der Kollegstufe durchgehen.
Ich habe mich schon mit einigen von ihnen richtig gut angefreundet und wir haben auch schon einige Sehenswürdigkeiten in Beijing zusammen besichtigt. Als nächstes steht dann ein gemeinsamer Mahjong-Abend (ein altes chinesisches Spiel) auf dem Programm.
Bis zum nächsten Mal – viele liebe Grüße aus Beijing!
Und so ist mein Artikel in der Wasserburger Zeitung erschienen:
Am Donnerstag werde ich einen 3-stündigen Vortrag im Rahmen eines Vorbereitungsseminars für chinesische Aupairs halten. Ich soll ihnen die deutsche Straßenverkehrsordnung etwas näher bringen und sie auf die anderen Verkehrsverhältnisse und Regeln in Deutschland vorbereiten. In der Vergangenheit sind wohl schon ein paar Unfälle passiert und deswegen sollen die Aupairs jetzt besser vorbereitet werden. Teil meines Vortrages wird ein kleines Quiz über Verkehrsschilder in Deutschland sein, sowie das Ausfüllen von Fragebögen der theoretischen Fahrprüfung in Deutschland. Neues aus unserer Wohngemeinschaft: Mittlerweile beherbergt unsere Wohnung 5 Leute. Nachdem letztes Wochenende das chinesische Ehepaar mehr oder weniger überraschend ausgezogen ist, haben wir jetzt eine richtig coole WG. Simon (aus Deutschland), Kathleen und Georgia (beide aus Amerika) und ich. Gestern ist dann noch Xiao Xu eingezogen, sie arbeitet auch bei uns im Office, hat ungefähr unser Alter und ist wirklich adorable. Bilder aus der Wohnung werden so bald wie möglich folgen ... Und angeblich gehört unser Haus Zhang Yimou, dem Regisseur der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele hier in Beijing. Er hat das Haus anscheinend vor ca. 20 Jahren gekauft und auch schon selber darin gewohnt.
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Meine Heimatzeitung die Wasserburger Zeitung, eine Regionalausgabe des OVB (Oberbayerisches Volksblatt), hat am Wochenende folgenden von mir verfassten Artikel abgedruckt:
Zum Vergrößern Artikel mit linker Maustaste anklicken und dann in neuem Fenster noch mal mit linker Maustaste anklicken.
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Hier habt ihr mal ein Bild von meinen ersten Streifzügen in Peking. Das Bild zeigt den Foodmarket an der Wangfujing Straße.
Und dies hier einen kleinen Straßenmarkt.
Diese Woche habe ich jeden Tag Deutschunterricht gegeben. Die Klassen sind relativ klein ca. 3-5 Schüler. Am Freitag habe ich meine erste mündliche Prüfung abgehalten. Na ja, der Beruf des Lehrers scheint noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig zu sein.
Am Samstag ging es zu einem Ausflug zum Sommerpalast mit Simon und vier chinesischen Schülern. Die Luft war richtig gut. In dem Park ist ein See, auf dem wir mit Tretbooten herumgefahren sind.
Jeden Tag übe ich 15 chinesische Schriftzeichen aus einem Buch mit ca. 2000 Zeichen. Am Ende des Jahres möchte ich eine international anerkannte Prüfung in Chinesischer Sprache absolvieren.
Dies entspricht in etwa einer 2-Tages-Ration an chinesischen Schriftzeichen!!!



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Neue Nachrichten von David
David ist vor fast einer Woche gut in Peking angekommen. Er wurde von seinem ehemaligen Austauschpartner Hang am Flughafen abgeholt. Er hat ein schönes Zimmer mitten in Peking in einem modernen Haus mit Bett, Schrank, Schreibtisch, Sessel und Telefon- und Internetanschluss. Er war schon in der Stadt unterwegs zum Einkaufen und Essengehen. Außerdem hatte er auch schon seinen ersten Arbeitstag. Ab Montag wird er dann chinesische Schüler in Deutsch unterrichten.
Leider gibt es Probleme diesen Blog von China aus zu bearbeiten. Bitte habt etwas Geduld bis ihr wieder direkt von ihm informiert werdet.
Viele Grüße
Christine Morber
Zeitungsartikel aus der Wasserburger Zeitung (OVB) vom 07.08.09
Bild vergrößern: rechte Maustaste “Grafik anzeigen”
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Ein herzliches Dankeschön, an alle die mich bisher schon so großzügig unterstützt haben!

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Meine Einsatzstelle in Beijing ist das HHS International Cultural Center. In diesem Kulturaustauschzentrum werde ich als Lehrer tätig sein und chinesische Schüler und Studenten in Deutsch unterrichten. Des weiteren werde ich deutsche Kultur und Lebensweise vermitteln und die Schüler auf einen Aufenthalt in Deutschland vorbereiten, sei es zum Studium oder z.B. auch als Aupair.
Das Motto von HHS lautet übrigens “Hand in Hand, von Herz zu Herz”. Das übergeordnete, idealistische Ziel lautet, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, was mich sehr freuen würde wenn dies gelingt. In diesem Projekt steht der Friedensgedanke an erster Stelle. Durch diesen Kulturaustausch wird die Völkerverständigung weitergeführt und somit aktiver Friedensdienst geleistet.
Ich finde gerade im Hinblick auf die aktuelle politische Lage in China ist es sehr wichtig, dass es zu einem Gedanken und Ideen Austausch kommt, gemäß Willy Brandts Motto: “Wandel durch Annäherung”. Denn nur durch interkulturellen Dialog können Vorurteile und Ressentiments abgebaut werden und ein weiteres Miteinander gefördert werden.
Meine deutsche Träger/Entsendeorganisation ist der soziale Friedensdienst Kassel e.V. Dieser gemeinnützige Verein bietet seit 1996 Freiwilligen die Möglichkeit sich im Ausland in Einrichtungen mit sozialen, kulturellen oder ökologischen Zielen zu engagieren. Der SFD sorgt für die passende Vorbereitung auf den Freiwilligendienst durch Seminare und ist mein ständiger Ansprechpartner in Deutschland.
Ein Teil der Finanzierung des Dienstes wird vom Staat übernommen, doch der Großteil der Kosten (Verpflegungsgeld, Hin- und Rücktransport, Vorbereitung, Versicherungen, etc.) wird über Spenden finanziert (ca. 2500€). Für diesen Restbetrag muss ich aufkommen und ihn über einen Förderkreis decken. Falls Sie mein Projekt unterstützenswert finden, würde ich mich über jede noch so kleine Geldspende freuen.
Durch eine Spende unterstützen Sie soziales Engagement und ein spannendes Projekt Selbstverständlich werden hierfür Spendenquittungen ausgestellt, wenn Sie mir Ihre Anschrift hinterlassen.
Als kleine Gegenleistung erhalten Sie außerdem (wenn Sie mir Ihre Emailadresse hinterlassen) einen monatlichen Bericht über mein Projekt, meine Erfahrungen und Erlebnisse und haben somit die Möglichkeit mich ein Stück auf meinem Weg zu begleiten.
Spendenkonto:
Bank: Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel eG
Kto-Nr.: 10000 4464
BLZ: 520 604 10
Verwendungszweck: Freiwilligendienst
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Wenn Sie/ihr noch weitere Fragen habt dann stehe ich gerne zur verfügung, entweder telefonisch oder unter david.morber@gmx.de
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